Gemütlich im Vordertaunus: Zwei Varianten bei Kelkheim-Fischbach

Rundwanderung Fischbach – Rettershof – Schneidhain – Ruppertshain – Eppenhain  ( – Atzelberg) ( – Rossert) – Fischbach

Tourtipp WPRM 022

Diese Tour ist auch für den Winter geeignet. Beim Wandern im Winter spielt das Wetter eine wichtige Rolle. Denn bei Schnee und Eis läuft es sich mühsamer als bei trockenem Wetter, und da es früh dunkel wird, darf die Strecke nicht zu lang sein. Manch steiler Weg ist bei Glätte kaum begehbar. Unbefestigte Waldwege sind durch Nässe, wühlende Wildschweine oder Fostarbeiten matschig unwegsam. Deshalb habe ich diesen Wandervorschlag mit einem hohen Anteil an befestigten Wegen, angelehnt an eine Tour aus dem Rother Wanderführer Taunus, in zwei Varianten ausgearbeitet.

Die längere Variante enthält gegen Ende zwei kurze, kräftige Anstiege und belohnt die Wanderer mit tollen Ausblicken von den markanten Hügeln Atzelberg und Rossert. Die kürzere Variante umrundet die beiden Hügel und ist einfacher zu gehen. Landschaftlich hübsch sind sie beide, der Wechsel zwischen Wald, Wiesen und Ortschaften sowie der Panoramablick in die Rhein-Main-Ebene bieten dem Auge Abwechslung, auch wenn im Winter die Bäume kahl sind.

Vordertaunus bei Kelkheim-Fischbach © S. Holicki
Vordertaunus bei Kelkheim-Fischbach © S. Holicki

 

Bei Kelkheim-Fischbach © S. Holicki
Bei Kelkheim-Fischbach © S. Holicki

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Großherzoglicher Wald – abwechslungreiche Strecke in Darmstadts Osten

Nordrand des Odenwalds: Rundweg Darmstadt-Oberwaldhaus – Jagdschloss Kranichstein – Bessunger Forsthaus – Fischteiche – Vivarium – Oberfeld – Oberwaldhaus

Tourtipp WPRM 021

Die Wanderung startet am „Oberwaldhaus“, einem traditionsreichen Waldlokal am Steinbrücker Teich, das schon seit 125 Jahren Ausflügler bewirtet. Die Strecke führt durch alte lichte Mischwälder, in denen sich einst die Jagdgesellschaften der Darmstädter Landgrafen und Großherzöge vergnügten. Das Jagdschloss Kranichstein, erstes Zwischenziel dieser Wanderung, zeugt eindrucksvoll davon.

Jagdschloss Kranichstein bei Darmstadt
Jagdschloss Kranichstein © S. Holicki

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Fürstenschloss und stiller Wald – die „alte“ Büdinger ExtraTour

Wetterau/Vogelsberg: Rundweg ab Büdingen – Seemenbachtal – Großer Schmiedberg – Geisweiher – Thiergartenweiher – Wilder Stein

Tourtipp WPRM 020

In einem waldreichen Gebiet am Übergang der Wetterau zum Vogelsberg liegt das hübsche Städtchen Büdingen, dessen mittelalterliche Altstadt zu den besterhaltenen Europas zählt. Das ist der Ausgangspunkt unserer Wanderung – einer einsamen Strecke vom Seemenbachtal auf die Höhe des Großen Schmiedbergs, um den Geisweiher herum zum Thiergartenweiher und über den „Wilden Stein“ zurück nach Büdingen.

Büdingen Schloss © S. Holicki 2015
Büdingen, Wetterau © S. Holicki

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Burg, Wald und Weinberge – Heppenheimer Starkenburg zwischen Odenwald und Bergstraße

Odenwald: Rundweg Starkenburg (Heppenheim) – Ober-Hambach – Weinlage Steinkopf – Starkenburg

Tourtipp WPRM 019

Dieser überwiegend waldige, aber im zweiten Abschnitt sehr panoramareiche Rundweg führt von der Starkenburg bei Heppenheim in die Odenwald-Hügel hinein und wieder zurück an die Bergstraße, mit idyllischem Blick mitten durch die Weinberge.

Starkenburg-Tour Blick auf die Burg Foto MS
Starkenburg © M. Seibel

Vom Parkplatz unterhalb der Starkenburg startet der Weg in östlicher Richtung.  Durch schönen Laub- und Mischwald geht es zunächst kräftig bergauf, in den Odenwald hinein, vorbei an der Bergkuppe Lindenstein, und dann hinab nach Ober-Hambach.

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Wandern? Gar nicht so einfach …

Über die Kunst des Nicht-Verirrens

Wandern kann doch jeder! In den schönen Gegenden gibt es genügend markierte Wege und an den Wanderparkplätzen Infotafeln. Oder man schnappt sich einfach eine Wanderkarte und läuft drauflos. Wird schon schiefgehen …

Okay, das kann klappen. Oder auch nicht. Der Erlebniswert ist dann meistens hoch, aber anders als gedacht: Pfade finden statt Gegend genießen! Und die Strecke wird – wie die Gesichter der Wanderer – länger und immer länger.

© S. Holicki
© S. Holicki

Warum? Fünf Gründe fürs Verirren beim Wandern –  alle selbst erprobt! Und fünf Ratschläge, wie man es besser machen kann. (mehr …)

Auenlandschaft auf der Altrhein-Insel Kühkopf

Hessisches Ried: Rundweg über den Kühkopf – Erfelder Altrheinbrücke – Forsthaus Kühkopf – Hofgut Guntershausen – Rheinfront – Vogelbeobachtungsstationen

Tourtipp WPRM 018

Vom Altrhein umschlungen, ist die Rheininsel Kühkopf im hessischen Ried nur durch zwei Brücken und eine Fähre erreichbar. Sie entstand künstlich durch die Rheinbegradigung im frühen 19. Jahrhundet und ist als nahezu unbebautes Naturschutzgebiet heute ein bekanntes Europavogelreservat. Der Kühkopf bietet eine idyllische Auenlandschaft mit üppiger Flora und Fauna, knorrigen Bäumen, versteckten Tümpeln, sonnenüberfluteten Streuobstwiesen und der imposanten Rheinfront. Dabei bieten sich immer wieder Gelegenheiten zur Vogelbeobachtung. Im Frühjahr zeigt sich der Kühkopf von seiner allerschönsten Seite.

Kühkopf April15 - Bild 1
Bärlach im Auenwald © S. Holicki

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Sanfte Hügel, weiter Blick – Zweischlössertour im Rheingau

Rheingau: Rundweg Schloss Johannisberg – Klosterberg – Pfingstbachtal  – Schloss Vollrads – Johannisberg

Tourtipp WPRM 017

Weinbergswanderung mit geringem Waldanteil auf überwiegend befestigten Wirtschaftswegen. Leichte Tour mit moderaten An- und Abstiegen. Durch die abwechslungsreiche Topografie und den weiten Blick auch hervorragend als Winterwanderung geeignet. Länge 15 km, Auf-/Abstieg ca. 270 Höhenmeter, Gehzeit ca. 4 Stunden.

Rheingau im späten Winter © S. Holicki 2015
Rheingau im späten Winter © S. Holicki

Die Tour startet im Geisenheimer Ortsteil Johannisberg, direkt am Parkplatz des gleichnamigen Schlosses und Weinguts. Vor dem Losgehen sei ein Blick in die ehrwürdige Basilika St. Johannes empfohlen, ebenso ein kurzer Abstecher zum Standbild des berühtem „Spätlesereiters“ und seiner amüsanten Geschichte. (mehr …)

Historisch und waldreich – vom Hessenpark über den Limespfad zur Saalburg

Hochtaunus: Rundweg Hessenpark – Hubertushof – Limespfad – Rosskopf – Hollerkopf – Saalburg – Hessenpark

Tourtipp WPRM 016

Waldreiche Strecke auf historischen Spuren: Der Hessenpark lockt ebenso zur Besichtigung wie die Saalburg. Überwiegend feste Waldwege. Leichte Tour mit moderaten An- und Abstiegen. Länge 15 km, Auf-/Abstieg ca. 350 Höhenmeter, Gehzeit ca. 4 Stunden.

Diese Tour startet am sehenswerten Freilichtmuseum Hessenpark in Neu-Anspach mit seinen über 100 historischen Gebäuden. Ein Besuch lohnt sich. Man sollte dafür ca. drei Stunden einplanen und kann anschließend noch bequem diese Rundstrecke wandern.

Landschaft bei Neu-Anspach © M. Joppich 2014
Landschaft bei Neu-Anspach © M. Joppich

Um das Museumsgelände herum geht es durch Feld und Wiesen zum Hubertushof, dann bergauf in den Wald und vorbei am Klingenberg. (mehr …)

Waldreich mit Aussicht – von Hofheim zum Meisterturm und Kaisertempel

Vordertaunus: Rundweg Hofheim – Meisterturm – Gundelhard – Kaisertempel – Lorsbachtal – Hofheim.

Tourtipp WPRM 015

Waldreiche, reizvolle Strecke ab Hofheim über den Bergkamm zu zwei markanten Aussichtspunkten, dann bergab und durch den Bachgrund wieder zurück. Vorwiegend feste Waldwege. Mittelschwere Tour mit teils steilen An- und Abstiegen. Länge 17,5 km, Gehzeit ca. 4,5 Stunden, Auf-/Abstieg ca. 460 Höhenmeter.

Tourbeginn ist am Nordostrand von Hofheim, wo das Lorsbachtal den Waldrand markiert. Zunächst geht es steil bergauf bis zum Meisterturm, der (von Schwindelfreien, da offene Wendeltreppe) bestiegen werden kann und eine reizvolle Sicht über den ganzen Taunus, die Frankfurter Skyline und das Rhein-Main-Gebiet bietet.

Meisterturm bei Hofheim © M. Joppich 2014
Meisterturm bei Hofheim © M. Joppich

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Rhein, Wein, Kirschblüten – von Wiesbaden-Schierstein nach Frauenstein

Rheingau: Rundweg Schiersteiner Hafen – Herrenberg – Goethestein – Frauenstein

Tourtipp WPRM 014

Idyllische Strecke vom Rheinufer bergauf durch Felder, Weinberge und Obstplantagen in den Wald und wieder zurück. Schöne Blicke auf Frauenstein und ins Rheintal. Vorwiegend befestigte Wirtschaftswege oder Waldwege. Leichte bis mittlere Tour, allerdings ein felsig-steiler kurzer Abstieg. Länge 18 km, Gehzeit ca. 4 Stunden, Aufstieg insgesamt ca. 360 Höhenmeter.

Ausgangspunkt ist der malerisch-lebhafte Hafen in Wiesbaden-Schierstein. Je nach Jahreszeit unter dem Blick der Storchenfamilie, die dort auf einem stillgelegten Schornstein residiert, folgt die Tour zunächst dem Rheinsteig rund ums Hafenbecken, dann durch Schrebergärten, Felder, Wiesen und Obstplantagen stetig bergauf bis zum Herrenberg, dem markanten Weinberg oberhalb von Frauenstein.

Herrenberg bei Frauenstein © M. Joppich, 2014
Herrenberg bei Frauenstein © M. Joppich

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